Artikel

Publikationen mit #risk

StrongAuthentication

Moderne Authentisierungsprotokolle sind in Zeiten von Cloud und zunehmender standortübergreifender Zusammenarbeit nicht mehr wegzudenken. Nachdem Kerberos jahrzehntelang den Benchmark in der On-Premise-Welt setzte, verabschiedete OASIS im Jahr 2002 SAML V1.0 und ermöglichte somit erstmals eine standardisierte SSO-Integration von Webanwendungen. Im Jahr 2005 stellten dann Brad Fitzpatrick und Johannes Ernst der Welt OpenID Connect als weiteres Web-SSO-Protokoll vor. Fortan bestanden die beiden Web-SSO-Verfahren und die immer noch weitverbreiteten Legacy-Protokolle nebeneinander.

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CyberSecurity

Im Juni dieses Jahres musste Honda aufgrund einer Cyberattacke Teile der Produktion an unterschiedlichen Standorten einstellen. Die Angreifer haben bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt, um Zugang zum internen Netz zu erhalten, und haben die erhaltenen Informationen in die Ransomware einprogrammiert. Die Malware wurde dann intern verteilt und hat auf den infizierten PCs ausgewählte Dateien verschlüsselt, die für produktionsspezifische Prozesse notwendig sind. Dabei wurden die Domain-Controller verschont, da auf diesen die Ransomnote hinterlegt wurde. Die Produktion musste in der Folge für einige Tage eingestellt werden, was zu einem hohen Schaden führte. Honda äussert sich indes zu diesem Vorfall bis heute nicht.

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CyberSecurity

Security und die Cloud haben ein äusserst ambivalentes Verhältnis. Viele Security Spezialisten sind gegenüber der Cloud noch immer skeptisch und betrachten diese in erster Linie als Risiko. Die Cloud kann aber auch eine Chance und der Security sogar dienlich sein. Mit der Migration einer Business Applikation in die Cloud verändern sich die Risiken. Ob diese Veränderung negativ ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.

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StrongAuthentication

Tod dem Passwort – Es lebe das Passwort

Von Adrian Bachmann | 29.03.2018 | Tags: #risk #strongauth

Das Passwort lebt immer noch

Schon bereits vor einigen Jahren kündigten die Medien (siehe z.B. [1]) aber auch Fachkreise den Tod von Passwörtern an. Biometrie in allen Facetten (z.B. Fingerabdruck, Iris, Handvenen, Herzrate, Stimme) ist nur ein Beispiel, welches den nahen Tod herbeiführen sollte. Jahre später hantieren wir auch in Zeiten von Blockchain und Kryptowährungen nach wie vor täglich mit Passwörtern. An der Situation hat sich dabei wenig geändert: Jeder Nutzer verfügt über unzählige Accounts und es werden immer mehr.

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Compliance

Um ein Haar wäre es Hackern im vergangenen Jahr gelungen, einen der grössten Betrugsfälle aller Zeiten durchzuziehen und eine knappe Milliarde US-Dollar zu erbeuten. Der SWIFT-Verbund macht nun Druck, die IT-Security in dem Bankennetzwerk flächendeckend zu stärken.

Es war eine Aktion, die das Zeug zum Krimi hatte. Im Februar 2016 schafften es bis heute unbekannte Hacker, das Zahlungsnetzwerk von SWIFT für ihre kriminellen Zwecke auszunutzen. Sie missbrauchten Zugriffsrechte und Systeme der Bangladesh Bank, um 35 Zahlungsaufträge mit einem Gesamtwert von über 950 Millionen US-Dollar vom Konto der Bank bei der Federal Reserve Bank of New York (New York FED) direkt ins SWIFT-Netzwerk einzuspeisen. Beinahe wäre den Hackern ein unglaublicher Coup gelungen, hätten nicht weiterführende manuelle Kontrollen den grössten Schaden verhindert.

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